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Die häufigsten Fragen rund um den ersten Brei

Eltern haben viele Fragen, wenn sie ihr Baby an Brei und feste Kost gewöhnen möchten. Hier die Antworten zu den häufigsten Fragen.

Wie merke ich, dass mein Kind bereit für den ersten Brei ist?

Meistens signalisieren Babys das ganz deutlich: Sie beäugen neugierig, wenn andere etwas essen. Vielleicht versucht Ihr Baby auch, Ihr Besteck zu schnappen oder darauf zu deuten, wenn Sie beim Essen sind. Das kann schon mit vier Monaten so weit sein. Experten empfehlen allerdings, mindestens vier Monate lang voll zu stillen. Das senkt das Allergierisiko des Kindes. Spätestens mit Beginn des siebten Lebensmonats reicht Milch alleine nicht mehr aus, um den Nährstoffbedarf Ihres Kindes zu decken. Dann ist es an der Zeit für Brei.

Wie gewöhne ich mein Kind an die neue Babynahrung?

Am besten, Sie füttern Ihr Kind anfangs mit einem schmalen flachen Plastiklöffel. Viele Babys haben zunächst Probleme, die ungewohnte Kost zu essen – Mund und Zunge müssen sich erst daran gewöhnen, dass sie anders genutzt werden als beim Saugen. Als Utensilien brauchen Sie ein Breischälchen, einen gut verträglichen Gemüsebrei (Pastinake, Karotte), ein Lätzchen und viel Geduld. Erfahrenere Breiesser können langsam auch neue Gemüsesorten kennenlernen. Wenn sie keine Löffelprobleme mehr haben, können Sie nach und nach Kartoffeln unter das Gemüse mischen. Nicht vergessen: immer eine kleine Menge Rapsöl beimischen, weil es die Vitamine besser löst.

Mein Kind schreit beim Breiessen. Was hat es denn?

Vielleicht ist es schon zu hungrig und daher ungeduldig. Tipp: Geben Sie ihm erst ein wenig Milch wie gewohnt, bis der schlimmste Hunger vorbei ist. Dann können Sie ihm den Brei anbieten. Wenn es ihn trotzdem immer wieder ausspuckt, hilft wieder nur Geduld. Irgendwann lernt es Ihr Kind, ganz bestimmt.

Ist Gläschenkost denn auch okay?

Wenn Sie den Brei selbst kochen, wissen Sie, was darin steckt. Gläschen enthalten oft mehr Gewürze, Salz und andere Zusatzstoffe, die Sie beim Selbstkochen vermeiden können. Aber Gläschenkost unterliegt hierzulande sehr strengen Prüfungen und ist praktisch schadstofffrei. Tipp: Lesen Sie die Zutatenliste. Das Produkt sollte nicht mehr Bestandteile haben als die hier empfohlenen Breirezepte.

Muss mein Baby zum Essen auch was trinken?

Ja, denn die Beikost kann zu Verstopfung führen. Bieten Sie Ihrem Kind Trinkwasser aus der Leitung oder Mineralwasser ohne Kohlensäure, ungesüßten Kräuter- oder Früchtetee an. Geben Sie Ihrem Baby kein Trinkfläschchen zum Dauernuckeln, sondern gewöhnen Sie es so früh wie möglich daran, aus dem Becher zu trinken.

Wann ist die Breizeit zu Ende?

Etwa ab dem zehnten Monat können Sie Ihrem Baby Gemüse und Kartoffeln anbieten, die nur mit der Gabel zerdrückt und nicht püriert sind. Sie können es jetzt daran gewöhnen, statt vier Breimahlzeiten drei Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten zu essen. Der Kartoffel-Fleisch-Brei geht allmählich in normales Familienessen über. Aus der Milchmahlzeit und dem Vollmilch-Getreide-Brei werden Frühstück und Abendessen. Und als Zwischenmahlzeiten gibt’s weiches Obst und Gemüse.

Adressen, die weiterhelfen

Bundeszentrum für Ernährung (BZfE)
www.bzfe.de/
www.was-wir-essen.de

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Godesberger Allee 18
53175 Bonn
Tel.: 0228 3776-600
www.dge.de

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